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RhythmusZentrum am St.-Johannes-Hospital Dortmund

Rhythmus Zentrum Dortmund

Diagnostik von Herzrhythmusstörungen

Das Rhythmus Zentrum am St.-Johannes-Hospital Dortmund ist darauf spezialisiert, Patienten mit Herzrhythmusstörungen zu untersuchen und zu behandeln. Im Rahmen der Diagnostik ermitteln wir, ob eine Herzrhythmusstörung vorliegt und suchen nach möglichen Ursachen. Wichtig ist dabei, das Elektrokardiogramm (EKG) zum Zeitpunkt der Beschwerden zu erstellen. Nur so können wir nachweisen, dass diese tatsächlich durch eine Rhythmusstörung hervorgerufen werden. Außerdem lässt sich über das EKG die Art der Rhythmusstörung bestimmen.

Ruhe-EKG

Das Ruhe-EKG kommt zum Einsatz, wenn die Rhythmusstörung entweder anhaltend oder zufälligerweise während des Klinikaufenthaltes vorliegt.

Belastungs-EKG

Dieses Methode ist angezeigt, wenn Rhythmusstörungen bei körperlicher Belastung entstehen. Das EKG findet auf dem Fahrrad oder Laufband statt.

Langzeit-EKG

Die EKG-Aufzeichnung umfasst 24 bis 48 Stunden und wird dann angewendet, wenn die Rhythmusstörungen anfallsartig auftauchen.

Ereignis-Recorder

Bei manchen Patienten tritt die Rhythmusstörung in größeren zeitlichen Abständen auf. In so einem Fall muss das EKG über einen längeren Zeitraum erfolgen. Der Ereignis-Recorder ist ein mobiles Gerät, mit dem Patienten ihre Herzaktivitäten selbst aufzeichnen können. Normalerweise wird der Recorder für vier Wochen ausgehändigt.

Implantation eines Event-Recorders

Diese Methode wird vor allem bei Patienten mit Ohnmachtsattacken empfohlen. Ein Grund für die Attacken können Herzrhythmusstörungen sein. Sie kommt aber oft nur sporadisch und ohne vorausgehende Symptome vor. Deshalb sind die oben beschriebenen EKG-Formen eher ungeeignet. Der Event-Recorder ist eine Art Speicherchip, der in Herzhöhe unter die Haut implantiert wird. Er zeichnet automatisch Herzrhythmusstörungen über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren auf.

Elektrophysiologische Untersuchung

Sollte die Diagnose trotz sämtlicher Voruntersuchungen unklar bleiben, führen Mediziner eine elektrophysiologische Untersuchung mithilfe eines Katheters (Rhythmuskatheter) durch. Diese Vorgehensweise erfolgt auch dann, wenn eine „Verödungsbehandlung“ in Erwägung gezogen wird. Darüber hinaus entscheiden wir für jeden Patienten individuell, ob weitere Diagnoseverfahren sinnvoll sind, um eine Herzerkrankung als mögliche Ursache für die Rhythmusstörung auszumachen. Wir greifen zum Beispiel auf folgende zusätzliche Untersuchungen zurück:

  • ein Ultraschall des Herzens,
  • eine Kernspintomographie oder
  • eine Herzkatheteruntersuchung mit Darstellung der Herzgefäße.